Fynn Kunze schwimmt mit Landesrekord zum Titel

Göttingen. Deutscher Jahrgangsmeister wurde Fynn Kunze (Jahrgang 2002/TWG) über 200 Meter Rücken. Er war als Zweitbester des Feldes über diese Strecke gemeldet gewesen. Nach einem kontrollierten Vorlauf bot der 17-Jährige ein fulminantes Finale, in dem er genau zum richtigen Zeitpunkt das Tempo anzog um seine Gegner abzuhängen. Die Uhren blieben bei 2:04,65 Minuten stehen, was nicht nur eine neue Bestleistung bedeutete sondern auch einen neuen Landesrekord.
Jan Scholz (2003) startete über 800 Meter, ebenso wie sein Teamkamerad Amon Bode (2001), der sich zuvor über 400 Meter Lagen für das Finale qualifiziert hatte, das er in neuer Bestzeit als Achter beendete. Über die lange Distanz lieferte Scholz ein spannendes Rennen, bei dem bis zum Schluss unklar war, ob es zu einer Medaille reichen würde. Am Ende blieb die Uhr bei 8:34,93 (Bestzeit) stehen. Damit belegte er in seinem Jahrgang den dritten Platz und freute sich über seine erste Medaille überhaupt bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Bode schwamm ein tolles Rennen, seine Zeit blieb bei 8:48,69 stehen, was Platz sieben bedeutete. Kunze holte Silber um 100 Meter Rücken. Nach Bestzeit im Vorlauf, schraubte er im Endlauf die Bestzeit noch einmal nach unten und schlug nach 58,33 Sekunden zu Silber an. Norwin Onnen Mörer (2006) wurde über diese Strecke Zwölfter in seinem Jahrgang (1:08,79).
Am Abschlusstag qualifizierte sich Kunze über 200 m Brust mit der drittbesten Vorlaufzeit für das Finale. Nachdem er die ersten 150 Meter noch auf Platz zwei gelegen hatte, musste er am Ende dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und wurde Dritter. Dabei steigerte er seine Bestzeit noch einmal um zwei Sekunden.
„Unser Fazit fällt sehr positiv aus. Obwohl wir nicht die Bedingungen wie an den großen Stützpunkten haben, schafft es der Verein immer wieder, dass unsere Aktiven bei diesen Meisterschaften vorn mitschwimmen“, sagten die Trainerinnen Karina Grosser und Kerstin Krumbach.
Vom ASC 46 waren drei Schwimmer dabei. Jakob Mayer (2004) bot über 400 m Lagen ein beherztes Rennen, erreichte das Finale, das er einige Stunden später als Achter beendete. Auf diesem Rang landete im Endlauf auch Julius Mullaert (2007) über 200 m Rücken. Mit ihrer Finalteilnahme schrieben die Athleten ASC-Geschichte.
Als Dritte Starterin des ASC hatte Anna Sophie Obiajunwa, ihren „Kurzeinsatz“ über 50m Freistil. Hier sprintete sie auf den 47. Platz. „Wir sind absolut zufrieden. Drei Qualifikationen für die DJM und zwei Finalteilnahmen sind eine tolle Bilanz“, resümierte ASC-Trainer Daniel Koke.
Von Kathrin Lienig
GT/ET