Vor EM-Spiel: Auseinandersetzungen zwischen türkischen und georgischen Fans im Stadion

Vor dem EM-Gruppenspiel zwischen der Türkei und Georgien (3:1) sind Fans beider Nationen im Stadion aufeinander losgegangen. Mehr als eine Stunde vor Anpfiff der Partie am Dienstag lieferten sie sich in einer Ecke des Dortmunder Stadions Auseinandersetzungen. Auch Becher und andere Gegenstände flogen durch die Luft. Die Polizei schritt ein und sicherte den Bereich. So beruhigte sich die Situation wieder.
Für Georgien ist es die erste Teilnahme an einer EM-Endrunde in der Verbandsgeschichte. Im Elfmeterschießen setzten sich die Georgier gegen Griechenland durch und treffen in der Vorrunde neben der Türkei auf Portugal und Tschechien, die sich am Dienstagabend duellieren. Trotz einer kämpferischen Leistung verpasste es der EM-Neuling, sich den ersten Punkt zu sichern - die nächste Möglichkeit bietet sich am Samstag (15 Uhr) gegen die Tschechen.
Die Türkei indes war bei den vergangenen beiden Europameisterschaften bereits qualifiziert, scheiterte dabei jedoch jeweils in der Vorrunde. Das beste Ergebnis gelang bei der EM 2008, wo man bis ins Halbfinale vorstoßen konnte. Einen ähnlichen Ausgang erhofft sich Türkei-Trainer Vincenzo Montella beim Turnier in Deutschland. Mit dem Auftaktsieg ist der erste Schritt getan.


