Leverkusen kassiert Millionen-Ablöse für Bakker

Bayer Leverkusen und Abwehrspieler Mitchel Bakker gehen nach zwei eher wechselhaften Jahren der Zusammenarbeit ab sofort getrennte Wege. Wie die Werkself am Freitag mitteilte, schließt sich der Außenverteidiger dem italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo an. Medienberichten zufolge kassiert Bayer für den eigentlich noch bis 2025 an den Verein gebundenen Niederländer eine Ablöse in Höhe von zehn Millionen Euro.
Bakker war im Sommer 2021 für sieben Millionen Euro von Paris Saint-Germain nach Leverkusen gekommen und galt als vielversprechende Lösung für die Besetzung der linken defensiven Außenbahn. Als unverzichtbare Größe in der Stammelf des Europa-League-Teilnehmers konnte er sich jedoch nur phasenweise etablieren. Insgesamt kam Bakker für den Klub auf 70 Pflichtspiel-Einsätze. Dabei gelangen dem 23-Jährigen fünf Tore und sieben Vorlagen.
Bakker-Abgang als Folge von Grimaldi-Verpflichtung
Bakkers Abgang erfolgt knapp zwei Monate, nachdem die Leverkusener die ablösefreie Verpflichtung von Alejandro Grimaldo verkündet hatten. Der Spanier, der zuletzt bei Benfica Lissabon unter Vertrag stand, dürfte in der Mannschaft von Trainer Xabi Alonso fest als gesetzter Linksverteidiger eingeplant sein - für Bakker wäre es im Kampf um Spielzeit folglich deutliche schwieriger geworden.

