Hund als Rettungsschwimmer: In Málaga wachen Labrador und Co.
Eigentlich sind Hunde per Gesetz an Andalusiens Ständen verboten, doch für diese sechs Lebensretter gibt es eine Ausnahme: Neuerdings patrouillieren als Rettungsschwimmer an Málagas Stränden die drei Neufundländer namens Queen, Oso, Mai und die drei Labradore namens Brown, Nancy und Buddy.
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Zur vollständigen AnsichtDie Hunde der Rettungs- und Notfalleinheit MresQ unterstützen die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer an der Küste von Vélez-Málaga. Sie helfen dabei, in Not geratene Menschen aus dem Meer zu ziehen und vermisste Personen zu finden.
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Zur vollständigen AnsichtDas können Málagas Rettungshunde im Einsatz
Per Dekret hat der Bürgermeister Málagas den Einsatz der Tiere an allen Stränden der Gemeinde genehmigt. Denn kommt es zum Einsatz, können die speziell ausgebildeten Hunde länger und weiter schwimmen als ihre ausgebildeten Hundeführer und auch Temperaturen von fünf oder sechs Grad aushalten. Die beiden Hunderassen haben wie Enten Schwimmhäute zwischen den Zehen, wodurch sie ausgezeichnet schwimmen können.
Laut der Tageszeitung „Costa Nachrichten“ tragen die Hunde zusätzlich spezielle Rettungswesten, die mit einem Airbag-System ausgestattet sind. So kann der Hund während der Rettungsaktion den Kopf über Wasser halten. Personen, die zu ertrinken drohen, können sich an einem der vier Griffe an der Weste festhalten, um sich von dem Hund aus dem Wasser ziehen zu lassen.
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Zur vollständigen AnsichtIm Notfall nähert sich immer zuerst ein menschlicher Rettungsschwimmer oder eine menschliche Rettungsschwimmerin und beruhigt die ertrinkende Person, bevor einer der Hunde zum Einsatz kommt. Bei ohnmächtigen Menschen ist nur der Hundeführer an der Rettung beteiligt, der selbst auch Rettungsschwimmer ist.
Hund als Rettungsschwimmer: Ausbildung dauert etwa ein Jahr
Laut dem Rettungskoordinator der Stadtverwaltung von Vélez-Málaga, Manuel Durán, dauert die Ausbildung der Rettungsschwimmerhunde zwischen acht Monaten und einem Jahr. Zum Programm gehören neben Gehorsamkeit auch Übungen am Strand und im Wasser. Beispielsweise müssen die Hunde lernen, von einem Boot oder einem Jetski aus ins Wasser zu springen, um Menschen aus dem Wasser zu bergen, berichtet die Zeitung „La Opinión“. Außerdem können sie vermisste Personen sowohl an Land als auch im Wasser nach Geruch aufspüren.
Ihren Stützpunkt haben die flauschigen Retter an dem einzigen Hundestrand der Provinz Málaga in Torre del Mar im Abschnitt Playa el Mortero. Von dort aus treten sie ihre Schichten an, die höchstens anderthalb Stunden dauern. Vier Monate arbeiten sie an der Küste von Vélez-Málaga, bevor sie ihre Ferien bei ihren Betreuern genießen dürfen.
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