Vermisste Rebecca: Hellseherin behauptet, dass sie den Aufenthaltsort des Mädchens kennt

Berlin. Die Familie der vermissten Rebecca aus Berlin kommt nicht zur Ruhe. Wie Brigitte Reusch, Mutter der seit Februar vermissten 15-Jährigen, dem Fernsehsender RTL berichtet, würden sich immer wieder Menschen mit Hinweisen an sie wenden.
Zuletzt hatte eine angebliche Hellseherin der Familie geschrieben, dass sie wisse, dass ihre Tochter tot sei. Auch würde sie wissen, wo sich Rebeccas Leichnam befinden würde. „Diese Frau ist akribisch. Sie hat eine Skizze und Bilder geschickt“, sagt Reusch.
Leiche soll am Ufer liegen
Laut der Hellseherin würde das Mädchen tot am Ufer der Pfaueninsel im Berliner Südwesten liegen. Die Eingebungen der selbsternannten Hellseherin besagten weiter, dass Rebecca noch mehrere Tage gelebt haben soll, bevor sie getötet und am Ufer der Pfaueninsel abgelegt worden sei.
Mutter sucht auf eigene Faust
Obwohl Brigitte Reusch der Seherin keinen Glauben schenkte, hatte sie die Hoffnung nicht aufgegeben. Sie hat sich auf eigene Faust zur Pfaueninsel aufgemacht und nach Hinweisen gesucht. Ein RTL-Kamerateam begleitete sie dabei. An der Stelle, die die Hellseherin beschrieben hatte, befand sich jedoch ein Elektrozaun – und keine Spur von einer Leiche.

„Schlussstrich ziehen“
Reusch hofft, dass der Rummel um ihre Familie bald ein Ende hat und sie von dubiosen Hinweisgebern in Ruhe gelassen wird. "Ich möchte auch für alle anderen einfach jetzt einen Schlussstrich ziehen", sagt sie. Die Polizei hat ihre Suchmaßnahmen Ende April vorläufig eingestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass Rebecca nicht mehr am Leben ist.
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Von RND