Mann darf wegen Corona nicht ins Krankenhaus: Frau gebärt Baby in Badewanne

Blackwood. Die Corona-Krise ist besonders für Schwangere eine Herausforderung: So auch für die hochschwangere Erin Persia aus New Jersey in den USA. Da ihr Ehemann Steve Persia aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht mit ins Krankenhaus durfte, ging Erin Persia mit ihm wieder nach Hause, wie Action Press berichtete.
Als das Paar im Krankenhaus angekommen sei, sei ihm gesagt worden, dass der werdende Vater bis zur Geburt des Kindes auf dem Parkplatz bleiben solle. “Dein Mann muss im Auto warten ... er kann wegen allem, was vor sich geht, nicht mit dir mit kommen”, sagte demnach eine Mitarbeiterin zu der Frau. Als sie alleine auf der Station gewesen sei, habe sie eine Panikattacke erlitten, woraufhin die Wehen plötzlich stoppten. Also fuhr die schwangere Persia mit ihrem Mann erst mal wieder nach Hause.
Krankenwagen wäre zu spät gekommen
Doch plötzlich starteten die Wehen wieder – und dann war es auch zu spät für einen Notarzt. “Ich hatte bereits seit sieben Stunden Wehen”, erzählte Persia gegenüber Action Press. So spürte die werdende Mutter, dass sich das Baby bereits im Geburtskanal nach unten bewegte. Jeder Krankenwagen wäre zu spät gekommen.
Mithilfe ihres Ehemanns gebar sie Baby Amelia Gracelyn Persia in der Badewanne. Persia berichtet von der ereignisreichen Geburt auf Facebook: “Ich war noch nie so stolz auf mich oder meinen Mann.” So seien ihre Eltern und ihre Nachbarn zum Helfen vorbeigekommen. Dem Baby und den Eltern geht es gut, jedoch haben beide keine Ahnung, wie groß ihre Tochter eigentlich ist.
RND/am

